An wen richtet sich die Osteopathie?
Grundsätzlich richtet sich die Osteopathische Medizin an Menschen aller Altersklassen. Im Fokus stehen dabei hauptsächlich funktionelle Störungen der verschiedenen Körpersysteme. Nicht die Symptome bestimmen, ob eine ostepathische Behandlung indiziert ist, sondern die Ursache. Wenn die Ursache ein Funktionsverlust ist, dann kann die Osteopathie bei vielen Krankheitsbildern eingesetzt werden; z.B. bei chronischen Schmerzen, nach traumatischen Ereignissen (Unfälle, Operationen, Schleudertrauma, etc.) bei Rückenschmerzen, Kopfschmerzen oder Verdauungsproblemen.
Auch bei Säuglingen oder Kleinkindern sind die Behandlungsergebnisse häufig positiv. Nach einer schwierigen Geburt können Symptome wie Schlafstörungen, Schluck- und Essstörungen sowie Lern-, oder Konzentrationsschwierigkeiten auftreten, welche in der Regel gut mit einer osteopathischen Behandlung reduziert werden können. Bei Kindern liegt das Augenmerk des Osteopathen insbesondere auf dem Kopf- und Nackenbereich, welche auf dem Weg durch den Geburtskanal stark beansprucht und komprimiert werden.